Gestern brachte mich ein Kollege darauf, mir mal ein paar Gedanken über die Zeit zu machen. Wie man von Einstein weiß oder auch nicht weiß, je nach Hauptschulabschluss, soll der Kram ja relativ sein. Aber vielleicht ist die Zeit noch um einiges relativer als man bei Zeiten dachte. Jedenfalls ist es jetzt erst mal an der Zeit aus dem Nichts Fleisch zu machen, darum schreibe ich zu späterer Zeit weiter. ("Weitere Informationen" klicken ;) )
Da bin ich auch schon wieder, denn das "Fleisch" muss erst mal eine gewisse Zeit stehen.
Also wo waren wir? Ach so... Zeit. Nun, die hoch dogmatische Ausgangsfrage war: "Sag mal...wie würdest du mittags definieren???...Also wenn einer sacht...ich meld mich Mittags...wann würdest du dann mit ihm rechnen?" Tja, wat willste so einem dann sagen, außer vielleicht dass er besser erst mal ein Bier trinken sollte?
Und da fängt es auch schon an mit der Relativität.
Also direkt vor der Haustür bzw. dahinter, ich saß ja auf dem Bürosessel. Also innen, weil draußen ist es derzeit kalt.
Wie auch immer. Ich hab mal nachgedacht. Ich meine gut, das tue ich mal mehr, mal weniger. Jedenfalls wollte er ja eine schnelle Antwort und ich kam in die Bredouille. Denn da Zeit eben relativ ist, kann da ja jeder seine eigene Suppe kochen. Was früher mal relativ feste Zeiten waren, habe ich von meiner Oma gelernt, obgleich selbst sie sich nicht durchgehend daran hielt. Auch wenn ihre Frisur die der von Einstein relativ gleichte.
Also beispielsweise war für meine Oma mittags mittags und mittags war um 12:00 Uhr, denn da gab es zeitig Mittagessen. Aber auch nicht immer, denn wenn dat Gulasch noch nicht ordentlich durch war, dann war Mittagessen erst um halb eins oder noch später. Und schon hatte meine Oma, die vermutlich nie was von Einstein und der Relativitätstheorie gehört hat, alles über den Haufen geschmissen.
Hätte ich gesagt: "Omma, du hast die Zeit durcheinander gebracht, wir Leben jetzt in der Vergangenheit, obwohl wir erst in der Zukunft essen." Hätte meine Oma vermutlich gesagt: "Bursche, halt die Klappe und tu dich beim Tisch setzen!" Und wären mir da schon Sprüche rausgerutscht wie: "Omma, dat geht nich so einfach, wegen den E=mc²!" Wären Jahrhunderte der Wissenschaft mit einem lapidaren: "Quasel nicht son Mist!" ad absurdum geführt worden. Drum habe ich auch nie was gesagt und einfach das Gulasch genossen.
Wobei, da ich gerne das Gulasch Rezept von meiner Oma hätte, müsste ich mich eigentlich wirklich langsam daran machen, die Zeit zurückzudrehen. Dat hat die nämlich einfach mit ins Grab genommen. Aber egal, nutzt ja gerade auch nix, außer das ich jetzt Hunger auf Gulasch hab.
Weiter im Text. Also wir halten fest, selbst meine Oma hat unbewusst schon die Zeit relativ benutzt und ohne große Mühen eine Phasenverschiebung ins Raum-Zeit-Kontinuum gehauen. Oder einfacher gesagt, sie hat die Vergangenheit in die Zukunft verlegt.
Aber damit noch nicht genug. Denn Zeit kann man nicht nur versetzten, man kann sie auch dehnen.
Als Beispiel dafür muss meine Mutter her halten. Wenn ich genau darüber nachdenke, gibt es mit meiner Mutter im Spiel sogar zwei weitere Theorien für die Relativität von Zeit. Einmal das Dehnen dieser und auch noch das Aufsplitten. Und somit eine totaler Verkehrung von dem was Mittags im engeren und Zeit im weiteren Sinne ist.
Also fangen wir mal langsam an. Meiner Mutter war Zeit relativ egal. Sie kochte oder kocht immer noch, aber zu anderen Ausgangsbedingungen, jedenfalls in der Vergangenheit kochte sie mehr oder weniger wenn sie Lust hatte. Das ist nicht ganz richtig, aber wir müssen es ja nicht zu kompliziert machen. Sagen wir, sie fing an das Mittagessen um 11:00 Uhr zuzubereiten. Also vormittags. Oder ist das noch morgens? Darauf werde ich noch an geeigneter Stelle eingehen, denn darum ging es ja in der Ausgangsfrage. Jedenfalls war sie dann vielleicht um 12:00 Uhr fertig, aber niemand da, der essen wollte. Vielleicht war sie aber auch erst um 14:00 Uhr fertig und es gab schon zwei oder drei im Raum oder zumindest räumlicher Nähe, die auf Nahrung warteten, seit mittags 12:00 Uhr. Aber das wäre ja dann schon die Theorie, die ich mit der Omma-Phasenverschiebungstheorie beschrieben hatte. Also das Essen von der Vergangenheit in die Zukunft zu verlagern und mithin auch die Zeit. Die Scheiße mit dem Verhältnis von Raum und Zeit lassen wir jetzt auch erst mal weg. Meine nur, es kam ja vor, dass beispielsweise ich zur gleichen Zeit in einem nahegelegenen Raum war, aber mir schon seit gewisser Zeit der Magen brummte. Also ich war in der Mittagszeit, während meine Mutter noch Vormittagszeit oder meinetwegen Morgenzeit hatte.
Wie auch immer, erst mal zurück zum Thema. Wo war ich jetzt schon wieder? Ach so! Alles auf Null! Wir machen das mit vier unterschiedlichen Personen in einem Raum um es total einfach zu machen. Meine Mutter kochte und sagen wir, sie war mit dem Essen um 13:00 Uhr fertig. Also in der Zukunft vom Ausgangspunkt Mittagessen gesehen, wenn wir eben Mittagessen als eigentlich feste Zeit nehmen, auch wenn Oma die schon deaktiviert hatte.
Doch weiter. Mein Bruder aber jetzt in dem Fall, saß schon seit 11:00 Uhr vormittags in räumlicher Nähe äquivalent zu meiner Mutter. Sprich er saß seit der Vergangenheit herum und hatte Hunger. Da er auch weg musste, ging er um 11:30 in die Küche und nahm sich etwas unterfertigtes Essen, was ihm aber reichte. Somit hatte er in der Vergangenheit die Gegenwart übertölpelt und musste auch nicht mehr auf die Zukunft warten. So, dass wäre jetzt auch fix die Umkehrung der Omma-Phasenverschiebungstheorie gewesen. Das sollte jeder kapiert haben
Dann nehme ich mich mal als nächstes Beispiel. Ich komme theoretisch um 13:00 Uhr nach Hause. pünktlich zum Mittagessen, auch wenn es ja in der Zukunft liegt. Aber eben pünktlich zur in der Zukunft liegenden Vergangenheit. Das ich pünktlich komme, treibt die ganze Sache schon auf die Spitze, aber dazu später ebenso mehr, wenn es darum geht, dass man Zeit ganz simpel angleichen kann. Muss man ja auch, wenn man sie versetzen kann, wie wir jetzt sehen werden.
Denn meine Schwester kommt um 14:00 Uhr nach Hause und isst folglich nach mir. Also hat sie zum einen mittags noch später als ich erlebt und war auch nicht pünktlich.
Im Ergebnis. Mein Bruder hat mittags relativ und absolut in der Vergangenheit erlebt. Sprich er hat es absolut eine halbe Stunde vorher erlebt und relativ sogar eineinhalb Stunden. Ich habe Mittags absolut eine Stunde später erlebt, aber relativ pünktlich, da das Essen ja in der Zukunft um 13:00 Uhr fertig war. Meine Schwester hingegen hat es absolut zwei Stunden später und relativ eine Stunde später erlebt.
Das heißt wiederholt im Ergebnis hat meine Mutter die Zeit unbewusst aufgesplittet. Sie hat zum einen die Theorie von meiner Oma angewendet und die Gegenwart in die Zukunft verlegt und sie dann auch noch wie folgt aufgesplittet: Mein Bruder hat die absolute und die relative Zeit, sprich die Gegenwart und die Zukunft in der Vergangenheit erlebt. Ich habe die absolute Zeit der Gegenwart in der Zukunft erlebt, und war aber relativ pünktlich zur Zukunft. Meine Schwester hat dann im Gegensatz zu meinem Bruder die absolute und die relative Zeit mithin in der Zukunft erlebt. Also ganz einfach die Gegenwart und die gegenwärtige Zukunft in der Zukunft.
Somit hat meine Mutter die Zeit ausgetrickst und einfach auf mehrere Zeiten verteilt. Sprich, jeder Punkt der Zeit ist im Raum-Zeit-Kontinuum immer da. Die sogenannte Muttern-Einstein-Hunger-Punkte-Theorie.
Als Beispiel dafür muss meine Mutter her halten. Wenn ich genau darüber nachdenke, gibt es mit meiner Mutter im Spiel sogar zwei weitere Theorien für die Relativität von Zeit. Einmal das Dehnen dieser und auch noch das Aufsplitten. Und somit eine totaler Verkehrung von dem was Mittags im engeren und Zeit im weiteren Sinne ist.
Also fangen wir mal langsam an. Meiner Mutter war Zeit relativ egal. Sie kochte oder kocht immer noch, aber zu anderen Ausgangsbedingungen, jedenfalls in der Vergangenheit kochte sie mehr oder weniger wenn sie Lust hatte. Das ist nicht ganz richtig, aber wir müssen es ja nicht zu kompliziert machen. Sagen wir, sie fing an das Mittagessen um 11:00 Uhr zuzubereiten. Also vormittags. Oder ist das noch morgens? Darauf werde ich noch an geeigneter Stelle eingehen, denn darum ging es ja in der Ausgangsfrage. Jedenfalls war sie dann vielleicht um 12:00 Uhr fertig, aber niemand da, der essen wollte. Vielleicht war sie aber auch erst um 14:00 Uhr fertig und es gab schon zwei oder drei im Raum oder zumindest räumlicher Nähe, die auf Nahrung warteten, seit mittags 12:00 Uhr. Aber das wäre ja dann schon die Theorie, die ich mit der Omma-Phasenverschiebungstheorie beschrieben hatte. Also das Essen von der Vergangenheit in die Zukunft zu verlagern und mithin auch die Zeit. Die Scheiße mit dem Verhältnis von Raum und Zeit lassen wir jetzt auch erst mal weg. Meine nur, es kam ja vor, dass beispielsweise ich zur gleichen Zeit in einem nahegelegenen Raum war, aber mir schon seit gewisser Zeit der Magen brummte. Also ich war in der Mittagszeit, während meine Mutter noch Vormittagszeit oder meinetwegen Morgenzeit hatte.
Wie auch immer, erst mal zurück zum Thema. Wo war ich jetzt schon wieder? Ach so! Alles auf Null! Wir machen das mit vier unterschiedlichen Personen in einem Raum um es total einfach zu machen. Meine Mutter kochte und sagen wir, sie war mit dem Essen um 13:00 Uhr fertig. Also in der Zukunft vom Ausgangspunkt Mittagessen gesehen, wenn wir eben Mittagessen als eigentlich feste Zeit nehmen, auch wenn Oma die schon deaktiviert hatte.
Doch weiter. Mein Bruder aber jetzt in dem Fall, saß schon seit 11:00 Uhr vormittags in räumlicher Nähe äquivalent zu meiner Mutter. Sprich er saß seit der Vergangenheit herum und hatte Hunger. Da er auch weg musste, ging er um 11:30 in die Küche und nahm sich etwas unterfertigtes Essen, was ihm aber reichte. Somit hatte er in der Vergangenheit die Gegenwart übertölpelt und musste auch nicht mehr auf die Zukunft warten. So, dass wäre jetzt auch fix die Umkehrung der Omma-Phasenverschiebungstheorie gewesen. Das sollte jeder kapiert haben
Dann nehme ich mich mal als nächstes Beispiel. Ich komme theoretisch um 13:00 Uhr nach Hause. pünktlich zum Mittagessen, auch wenn es ja in der Zukunft liegt. Aber eben pünktlich zur in der Zukunft liegenden Vergangenheit. Das ich pünktlich komme, treibt die ganze Sache schon auf die Spitze, aber dazu später ebenso mehr, wenn es darum geht, dass man Zeit ganz simpel angleichen kann. Muss man ja auch, wenn man sie versetzen kann, wie wir jetzt sehen werden.
Denn meine Schwester kommt um 14:00 Uhr nach Hause und isst folglich nach mir. Also hat sie zum einen mittags noch später als ich erlebt und war auch nicht pünktlich.
Im Ergebnis. Mein Bruder hat mittags relativ und absolut in der Vergangenheit erlebt. Sprich er hat es absolut eine halbe Stunde vorher erlebt und relativ sogar eineinhalb Stunden. Ich habe Mittags absolut eine Stunde später erlebt, aber relativ pünktlich, da das Essen ja in der Zukunft um 13:00 Uhr fertig war. Meine Schwester hingegen hat es absolut zwei Stunden später und relativ eine Stunde später erlebt.
Das heißt wiederholt im Ergebnis hat meine Mutter die Zeit unbewusst aufgesplittet. Sie hat zum einen die Theorie von meiner Oma angewendet und die Gegenwart in die Zukunft verlegt und sie dann auch noch wie folgt aufgesplittet: Mein Bruder hat die absolute und die relative Zeit, sprich die Gegenwart und die Zukunft in der Vergangenheit erlebt. Ich habe die absolute Zeit der Gegenwart in der Zukunft erlebt, und war aber relativ pünktlich zur Zukunft. Meine Schwester hat dann im Gegensatz zu meinem Bruder die absolute und die relative Zeit mithin in der Zukunft erlebt. Also ganz einfach die Gegenwart und die gegenwärtige Zukunft in der Zukunft.
Somit hat meine Mutter die Zeit ausgetrickst und einfach auf mehrere Zeiten verteilt. Sprich, jeder Punkt der Zeit ist im Raum-Zeit-Kontinuum immer da. Die sogenannte Muttern-Einstein-Hunger-Punkte-Theorie.
Damit aber nicht genug. Denn Zeit ist eben zusätzlich Dehnbar. Das ist dann auch relativ einfach in kurzer Zeit erklärt. Das Essen war im Sachverhalt um 13:00 Uhr gegenwärtig in der Zukunft fertig.
So und nun greift der Vatta (man könnte auch Papa, Papi, Vater, Daddy oder Alten ersatzweise einsetzen) ins Geschehen ein und meine Mutter kann ohne große Probleme die Zeit so extrem dehnen, dass sogar Mikrowellen keine Chance mehr haben. Es ist zwar etwas fies, dieses Mittel dazu zu benutzen, aber der Fortschritt macht auch vor der Wissenschaft nicht halt. (<-- Geiler Satz!) Also, der Vatta kommt bzw. kam immer relativ pünktlich um 16:00 Uhr nach Hause. Es sei denn, er musste absolut mehr arbeiten und kam später. Daran könnte man auch die Theorie der Zeit erklären, aber das führt dann irgendwie zu weit. Wir wollen es ja einfach halten.
Jedenfalls war 16:00 Uhr eine Konstante für Feierabend, wobei hier auch wieder die Frage auftritt, die mein Kollege beantwortet haben wollte. Es heißt ja Feierabend, aber ist es nicht erst Nachmittag? Wir werden sehen... oder auch nicht! Wissenschaft mit Quanten und allet da, is nicht einfach. Da zieht's einem die Schuhe aus.
Jetzt aber Butter bei die Fische. Also meine Mutter stellte um fünf vor vier das Essen in die Mikrowelle, damit es um 16:00 Uhr absolut fertig ist. Aber die Tür ging nicht auf. Da irgendeine unbekannte Theorie besagte, das Essen muss warm sein, wenn der Alte durch die Tür kommt, wurde die Mikrowelle zehn Minuten später wieder angeworfen. Wenn Vatta erst um 17:00 Uhr durch die Tür kam, dann ging das eine Stunde so.
Und somit hat meine Mutter die Zeit von 16:00 Uhr einfach mithilfe der Mikrowelle um eine Stunde bis 17:00 Uhr gedehnt. Simpler Trick, hat aber funktioniert. Eben einfach die Mutter-Einstein-Phasendehnungs-Mikrowellen-Theorie. Erklärt sich ja fast von selbst.
So und nun greift der Vatta (man könnte auch Papa, Papi, Vater, Daddy oder Alten ersatzweise einsetzen) ins Geschehen ein und meine Mutter kann ohne große Probleme die Zeit so extrem dehnen, dass sogar Mikrowellen keine Chance mehr haben. Es ist zwar etwas fies, dieses Mittel dazu zu benutzen, aber der Fortschritt macht auch vor der Wissenschaft nicht halt. (<-- Geiler Satz!) Also, der Vatta kommt bzw. kam immer relativ pünktlich um 16:00 Uhr nach Hause. Es sei denn, er musste absolut mehr arbeiten und kam später. Daran könnte man auch die Theorie der Zeit erklären, aber das führt dann irgendwie zu weit. Wir wollen es ja einfach halten.
Jedenfalls war 16:00 Uhr eine Konstante für Feierabend, wobei hier auch wieder die Frage auftritt, die mein Kollege beantwortet haben wollte. Es heißt ja Feierabend, aber ist es nicht erst Nachmittag? Wir werden sehen... oder auch nicht! Wissenschaft mit Quanten und allet da, is nicht einfach. Da zieht's einem die Schuhe aus.
Jetzt aber Butter bei die Fische. Also meine Mutter stellte um fünf vor vier das Essen in die Mikrowelle, damit es um 16:00 Uhr absolut fertig ist. Aber die Tür ging nicht auf. Da irgendeine unbekannte Theorie besagte, das Essen muss warm sein, wenn der Alte durch die Tür kommt, wurde die Mikrowelle zehn Minuten später wieder angeworfen. Wenn Vatta erst um 17:00 Uhr durch die Tür kam, dann ging das eine Stunde so.
Und somit hat meine Mutter die Zeit von 16:00 Uhr einfach mithilfe der Mikrowelle um eine Stunde bis 17:00 Uhr gedehnt. Simpler Trick, hat aber funktioniert. Eben einfach die Mutter-Einstein-Phasendehnungs-Mikrowellen-Theorie. Erklärt sich ja fast von selbst.
Meine Güte, eine Menge purer Theorien, so dass ich jetzt auch ein wenig Hunger habe. Ich muss mein Fleisch, welches noch kein Fleisch ist erst einmal fertig machen. Dann geht es spannend weiter.
Zack, da sind wa wieder. Und ich beginne in der zweiten Halbzeit mit einer einfachen Theorie. Die, dass man Zeit angleichen kann.
Für meinen Kollegen könnte es sogar die wichtigste Theorie sein. Allerdings funktioniert diese leider nur, wenn sich beispielsweise zwei Wesen auf eine Sache verständigen können. Ich sage extra Wesen, denn dass kann ja nicht nur so sein, wie gleich in meinem Beispiel, es kann sich auch um einen Marsianer und einen Gliesemonauten (ich verweise hier auf den vorigen Bericht meinerseits) handeln und da ist noch nicht abschließend geklärt, in welchem Körperkostüm die Alltags angeschissen kommen.
Diese Theorie ist prinzipiell aus der Juristerei abgeleitet, da diese sich schon seit der Vorzeit, also sogar vor der Erfindung des Rechts, damit beschäftigt haben. Damals ging es nicht um Marsianer und Gliesemonauten, sondern wohl eher um betrunkene Phönizier und bekiffte Ägypter. Es handelt sich um die sogenannte "falsa demonstratio non nocet", was nicht heißt, dass einer bei 'ner Demo auf die Fresse gefallen ist, sondern: "eine falsche Bezeichnung schadet nicht". Also im Klartext. Der eine will wat zu kiffen verkloppen und der andere eben einen durch den Schornstein quarzen um ordentlich dicht zu sein. Nun sagt der Ägypter: "Alta, isch hab korrekt geiles Kraut für disch, lann. Wills du eine Kilo?" Und der Phönizier antwortet: "Tut-Ench-Murrat, da bin ich ja nicht meschugge und nehme für meine Mischpoke, meine Schickse und mich selbst gleich mal ein Kilo von deinem kleinen duften Kollege!" Also der Tut-Ench-Murrat wollte keine Heilkräuter im engeren Sinne verkaufen und der Phönizier Herr Goldmann keinen kleinwüchsigen Sklaven kaufen, sondern beide haben sich auf einen Deal von einem Kilo verbotener Drogen geeinigt.
Dass das Rechtsgeschäft hier unwirksam ist, weil es gegen heutige Gesetze verstößt, lassen wir da mal außer Betracht, ich bin ja extra in die Vergangenheit gereist um es zu erklären.
So und diese Theorie jedenfalls, lässt sich auch auf die Zeit anwenden. Dazu das angesprochene Beispiel wie folgt. Ein Kollege und ich wollten uns in der Stadt treffen. Er fragte wann ich gedenke zu kommen und ich antwortete: "Ich denke so gegen 20:00 Uhr." Er erwiderte: "Okay, dann bin ich um 22:00 Uhr da, aber sei pünktlich." Er wusste, dass sogar das sehr knapp berechnet war und kam um 23:00 Uhr, auch ich stieg ebenfalls um 23:00 Uhr aus dem Bus aus und danach war die Zeit dann eh relativ.
Aber diese sogenannte Maverick'sche-Schinder-Pünktlichkeits-Angleichsthorie ist der Beweis dafür, dass egal wie man die Zeit benennt, wenn sie gekommen ist, ist sie da und dann geht die Post ab.
Eine weitere Theorie, die ich erst in der Zukunft entwickelt habe, ist die sogenannte Gimmidopejoana-Zeitverschleppungs-Osttheorie. Also Zukunft jetzt gesehen aus der Vergangenheit in der ich diese Abhandlung schrieb. Allerdings ist diese Theorie auch extrem wichtig für die Relativität von Zeit. Und beantwortet zuzüglich die Frage ob es wichtig ist, woher Zeit kommt unter welchem politischen System sie relevant ist und ob man damit Geld verdienen kann.
Also es ist so, es gibt da jemand, die schneidet mir die Haare. Ja, eine hochtrabende Wissenschaft für sich und darauf einzugehen würde selbst den Rahmen des gesamten Internets sprengen.
Wie dem auch sei, hier im einzelnen. Mit dieser jungen Frau kann man, sagen wir, um 18.00 Uhr einen Termin ausmachen. Sie wird absolut nicht pünktlich erscheinen und man kann relativ lange warten.
Es ist auch nicht so wie bei der Maverick'sche-Schinder-Pünktlichkeits-Angleichsthorie, denn da hat man prinzipiell eine Zeit in der sich die Vergangenheit mit der Zukunft zur Gegenwart relativiert. Hier ist es so, dass man in der Gegenwart unendlich lange auf die Zukunft wartet und die Vergangenheit Stück für Stück hinter sich lässt.
Allerdings kann man auch nicht von der Mutter-Einstein-Phasendehnungs-Mikrowellen-Theorie sprechen. Zum einen fehlt es an den Mikrowellen und zum anderen hat man ja auch keinen Gedachten Punkt in der Gegenwart, der sich nur zur Zukunft dehnt, da man ja schon in der Vergangenheit wusste, dass es sich verschleppt. Daher ja auch Gimmidopejoana-Zeitverschleppungs-Osttheorie.
Die Zeit wird also verschleppt. Der Grund dafür ist mit ein wenig Hintergrundwissen nicht schwer herauszubekommen. Diese Meisterin der Haarkampftechnik, kommt gebürtigerseits aus der DDR. Also ja auch ein Land, was es in der Gegenwart nicht mehr gibt, es aber in der Vergangenheit gab und manche Dinge bis in die Zukunft herumschleppt bzw. verschleppt. So, wenn man in der dritten Klasse aufgepasst hat, weiß man, dass es in der DDR zeitweise Sozialismus gab. Da konnte man, musste aber nicht, arbeiten bzw. man hatte zwar Arbeit, aber nix zu tun. Also konnte man sich auch die damalige alte Theorie der simplen Zeitverschleppung zunutze machen. Nach dem Motto: "Komm ich heut' nicht, komm ich morgen!" Und zack, ist die Gimmidopejoana-Zeitverschleppungs-Osttheorie schon erklärt.
Und eine weitere Nebentheorie kann man auch noch abhandeln. Zeit ist Geld, aber Zeit kann man mit Geld nicht kaufen. Eigentlich eine beknackte Sache, dass man so etwas kapitalistisches wie "Zeit ist Geld" verknüpfen kann mit so was tiefsinnig sozialistischen wie ""Zeit kann man mit Geld nicht kaufen". Also ist letzteres eine Sache, die allem, auch dem Volk gehört. Jeder besitzt sie gleichermaßen.
Tja und noch etwas ist nicht so abwegig. Wenn das Universum sich zum Big Crunch zusammenzieht, wird die Zeit genauso untergehen wie die DDR in der Vergangenheit und auch kein Zukunft mehr haben. Tja, shit happens.
Für meinen Kollegen könnte es sogar die wichtigste Theorie sein. Allerdings funktioniert diese leider nur, wenn sich beispielsweise zwei Wesen auf eine Sache verständigen können. Ich sage extra Wesen, denn dass kann ja nicht nur so sein, wie gleich in meinem Beispiel, es kann sich auch um einen Marsianer und einen Gliesemonauten (ich verweise hier auf den vorigen Bericht meinerseits) handeln und da ist noch nicht abschließend geklärt, in welchem Körperkostüm die Alltags angeschissen kommen.
Diese Theorie ist prinzipiell aus der Juristerei abgeleitet, da diese sich schon seit der Vorzeit, also sogar vor der Erfindung des Rechts, damit beschäftigt haben. Damals ging es nicht um Marsianer und Gliesemonauten, sondern wohl eher um betrunkene Phönizier und bekiffte Ägypter. Es handelt sich um die sogenannte "falsa demonstratio non nocet", was nicht heißt, dass einer bei 'ner Demo auf die Fresse gefallen ist, sondern: "eine falsche Bezeichnung schadet nicht". Also im Klartext. Der eine will wat zu kiffen verkloppen und der andere eben einen durch den Schornstein quarzen um ordentlich dicht zu sein. Nun sagt der Ägypter: "Alta, isch hab korrekt geiles Kraut für disch, lann. Wills du eine Kilo?" Und der Phönizier antwortet: "Tut-Ench-Murrat, da bin ich ja nicht meschugge und nehme für meine Mischpoke, meine Schickse und mich selbst gleich mal ein Kilo von deinem kleinen duften Kollege!" Also der Tut-Ench-Murrat wollte keine Heilkräuter im engeren Sinne verkaufen und der Phönizier Herr Goldmann keinen kleinwüchsigen Sklaven kaufen, sondern beide haben sich auf einen Deal von einem Kilo verbotener Drogen geeinigt.
Dass das Rechtsgeschäft hier unwirksam ist, weil es gegen heutige Gesetze verstößt, lassen wir da mal außer Betracht, ich bin ja extra in die Vergangenheit gereist um es zu erklären.
So und diese Theorie jedenfalls, lässt sich auch auf die Zeit anwenden. Dazu das angesprochene Beispiel wie folgt. Ein Kollege und ich wollten uns in der Stadt treffen. Er fragte wann ich gedenke zu kommen und ich antwortete: "Ich denke so gegen 20:00 Uhr." Er erwiderte: "Okay, dann bin ich um 22:00 Uhr da, aber sei pünktlich." Er wusste, dass sogar das sehr knapp berechnet war und kam um 23:00 Uhr, auch ich stieg ebenfalls um 23:00 Uhr aus dem Bus aus und danach war die Zeit dann eh relativ.
Aber diese sogenannte Maverick'sche-Schinder-Pünktlichkeits-Angleichsthorie ist der Beweis dafür, dass egal wie man die Zeit benennt, wenn sie gekommen ist, ist sie da und dann geht die Post ab.
Eine weitere Theorie, die ich erst in der Zukunft entwickelt habe, ist die sogenannte Gimmidopejoana-Zeitverschleppungs-Osttheorie. Also Zukunft jetzt gesehen aus der Vergangenheit in der ich diese Abhandlung schrieb. Allerdings ist diese Theorie auch extrem wichtig für die Relativität von Zeit. Und beantwortet zuzüglich die Frage ob es wichtig ist, woher Zeit kommt unter welchem politischen System sie relevant ist und ob man damit Geld verdienen kann.
Also es ist so, es gibt da jemand, die schneidet mir die Haare. Ja, eine hochtrabende Wissenschaft für sich und darauf einzugehen würde selbst den Rahmen des gesamten Internets sprengen.
Wie dem auch sei, hier im einzelnen. Mit dieser jungen Frau kann man, sagen wir, um 18.00 Uhr einen Termin ausmachen. Sie wird absolut nicht pünktlich erscheinen und man kann relativ lange warten.
Es ist auch nicht so wie bei der Maverick'sche-Schinder-Pünktlichkeits-Angleichsthorie, denn da hat man prinzipiell eine Zeit in der sich die Vergangenheit mit der Zukunft zur Gegenwart relativiert. Hier ist es so, dass man in der Gegenwart unendlich lange auf die Zukunft wartet und die Vergangenheit Stück für Stück hinter sich lässt.
Allerdings kann man auch nicht von der Mutter-Einstein-Phasendehnungs-Mikrowellen-Theorie sprechen. Zum einen fehlt es an den Mikrowellen und zum anderen hat man ja auch keinen Gedachten Punkt in der Gegenwart, der sich nur zur Zukunft dehnt, da man ja schon in der Vergangenheit wusste, dass es sich verschleppt. Daher ja auch Gimmidopejoana-Zeitverschleppungs-Osttheorie.
Die Zeit wird also verschleppt. Der Grund dafür ist mit ein wenig Hintergrundwissen nicht schwer herauszubekommen. Diese Meisterin der Haarkampftechnik, kommt gebürtigerseits aus der DDR. Also ja auch ein Land, was es in der Gegenwart nicht mehr gibt, es aber in der Vergangenheit gab und manche Dinge bis in die Zukunft herumschleppt bzw. verschleppt. So, wenn man in der dritten Klasse aufgepasst hat, weiß man, dass es in der DDR zeitweise Sozialismus gab. Da konnte man, musste aber nicht, arbeiten bzw. man hatte zwar Arbeit, aber nix zu tun. Also konnte man sich auch die damalige alte Theorie der simplen Zeitverschleppung zunutze machen. Nach dem Motto: "Komm ich heut' nicht, komm ich morgen!" Und zack, ist die Gimmidopejoana-Zeitverschleppungs-Osttheorie schon erklärt.
Und eine weitere Nebentheorie kann man auch noch abhandeln. Zeit ist Geld, aber Zeit kann man mit Geld nicht kaufen. Eigentlich eine beknackte Sache, dass man so etwas kapitalistisches wie "Zeit ist Geld" verknüpfen kann mit so was tiefsinnig sozialistischen wie ""Zeit kann man mit Geld nicht kaufen". Also ist letzteres eine Sache, die allem, auch dem Volk gehört. Jeder besitzt sie gleichermaßen.
Tja und noch etwas ist nicht so abwegig. Wenn das Universum sich zum Big Crunch zusammenzieht, wird die Zeit genauso untergehen wie die DDR in der Vergangenheit und auch kein Zukunft mehr haben. Tja, shit happens.
So als letzte Theorie, die Theorie, die definitiv beweist, das Zeit absolut relativ ist.
Es gibt anerkannte Wissenschaftler, die haben die verrückte Theorie, dass wenn man mit annähernden light speed, vielleicht ridiculous speed oder gar ludicrous speed in seiner Cessna und den Erdball saust, man nicht so schnell altert und somit in die Zukunft reist. Für weniger als Millisekunden allerdings nur. Ich habe noch nie so einen absoluten Unfug gehört. Und dafür werden die bezahlt und waren alle auf 'ner hohen Schule. Hohe Schule? Oben auf'n Berg oder wat?
Ich meine, ich bin ja eigentlich ein sehr großer Fan von Professor Harald Lesch kurz Harry, weil er einige knifflige Fragen sehr gut, also fast so gut wie ich, erklären kann. Aber der Mann denkt seine Theorien manchmal einfach nicht zu Ende, so sehr ich ihn vergöttere.
Mal ein kleiner Exkurs. Passt auch zum Thema. Er glaubt nicht an Außerirdische. Zumindest nicht im Hier und Jetzt und in der Nähe schon gar nicht, also räumlich betrachtet. Seine Theorie ist, dass wir ja nur einen Augenaufschlag existieren im Zeitgefüge des Seins. Also "rums" Urknall, Amöben, Dinos, noch 'n Knall, keine Dinos, klatsch Neandertaler, zack Alexander Popow, peng Radio. So, und jetzt bringt er auf einmal, ohne Vorankündigung in der Vergangenheit, die Zeit ins Spiel. Eben von wegen, wir sind ja mal gerade ein paar Jährchen hier und noch weniger Jahre könnten wir Radiowellen oder ähnlichen Kram ins Universum senden. Da könnte es ja sein, dass es schon mal außerirdische gab, aber da gab es uns nicht. Oder wir sind vielleicht die Ersten und andere kommen noch, auf Planeten, deren Sterne noch nicht mal existieren.Und selbst wenn es welche geben würde, dann so weit weg, dass wir sie eh nicht erreichen könnten, geschweige denn in irgendeiner Form Kontakt aufnehmen. Dabei widerspricht er sich schon selber, in dem er sagt: "Der Außerirdische wäre ja auch nur ein Mensch!" Und versucht das auch noch mit diesem abgedrehten Physik-Zeug zu erklären. Ja wat denn jetzt?
Also wer solchen Theorien glaubt, der ist vermutlich auch der Meinung, die Römer wären mit der Mofa zum Mars gefahren und hätten das Marsgesicht in Stein gemeißelt, weil sie eifersüchtig auf die Ägypter mit ihre scheiß dreidimensionalen Frischhaltedreiecke waren. Und dass es im Gliese 581 System eben den einen oder anderen potentiellen erdähnlichen Kandidaten gibt, wird auch mal fix unter den Teppich gekehrt, oder wie?
Aber das ist ja auch alles irrelevant. Jeder vernünftige Mensch, der schon mal Since-Fiction gesehen hat, der weiß doch dass es Außerirdische gibt. Und mal sehen die aus wie Menschen, mal nicht. Aber wat viel wichtiger is - jetzt mal so abgedrehte Sachen aus Star Trek, wie Sternenzeit und eingepflanzten Universalkommunikator weggelassen, das sind ja richtig abgedrehte Klamotten - egal wie lange lange der Planet von so einem Außerirdischen um seine Sonne kreist, die Zeit wird nach der Erdzeit berechnet. Wenn es hier bei einer Since-Fiction Doku aus den siebzigern um das Jahr 1953 geht, dann ist beispielsweise auf irgendeinem Planeten von Alpha Centauri auch 1953, selbst wenn der Planet seit seiner Entstehung nur 255 Tage braucht um einmal um seine Sonne zu gurken. Ein Jahr bleibt ein Jahr. Das weiß der Typ von der Erde genauso gut, wie der Freak von Außerhalb. Weil der eben weiß, das Zeit relativ ist. Und da schließt sich auch der Kreis.
Nebenbei noch mal eingeworfen, wenn der Außerirdische sprechen kann, dann tut er das meistens auch auf deutsch. Darüber würde ich auch mal nachdenken lieber Harry. Die können nämlich jede Folge von "Lesch Kosmos" verstehen und wenn sie anrufen, dann isset zu spät, dann geht der schwatte Stuhl aber wat auf Reisen!
So und nun zurück in die Vergangenheit, aber nur zum Anfang dieser Theorie, die ich hier eigentlich erklären wollte. Die einfachste und doch beste Theorie. Die Kirchnersche-Schinder-Kommunikations-Unbeweglichkeits-Gleichzeitigkeitstheorie. Die ist so simpel, die kapiert sogar ein Schimpanse. Also, eine Freundin von mir wohnt in Sydney, sprich Australien oder eben am Arsch der Welt. So! Und wenn ich mit der über das Internet kommuniziere, dann sitze ich hier und sie dort. Wir bewegen uns nicht. Nix Cessna und "Hai gib ihm Lichtgeschwindigkeit!". Ja und ich sach dann: "Guten Abend!", und sie antwortet nur wenige Sekunden später mit: "Guten Morgen!" Ich lebe quasi am Samstag Abend und freu mich auf 'nen lustigen Ausflug inne Kneipe, während meine Kollegin mit mir aus der Zukunft, zehn Stunden weiter am Sonntag Morgen, kommuniziert und einen dicken Kopp hat.
Es gibt anerkannte Wissenschaftler, die haben die verrückte Theorie, dass wenn man mit annähernden light speed, vielleicht ridiculous speed oder gar ludicrous speed in seiner Cessna und den Erdball saust, man nicht so schnell altert und somit in die Zukunft reist. Für weniger als Millisekunden allerdings nur. Ich habe noch nie so einen absoluten Unfug gehört. Und dafür werden die bezahlt und waren alle auf 'ner hohen Schule. Hohe Schule? Oben auf'n Berg oder wat?
Ich meine, ich bin ja eigentlich ein sehr großer Fan von Professor Harald Lesch kurz Harry, weil er einige knifflige Fragen sehr gut, also fast so gut wie ich, erklären kann. Aber der Mann denkt seine Theorien manchmal einfach nicht zu Ende, so sehr ich ihn vergöttere.
Mal ein kleiner Exkurs. Passt auch zum Thema. Er glaubt nicht an Außerirdische. Zumindest nicht im Hier und Jetzt und in der Nähe schon gar nicht, also räumlich betrachtet. Seine Theorie ist, dass wir ja nur einen Augenaufschlag existieren im Zeitgefüge des Seins. Also "rums" Urknall, Amöben, Dinos, noch 'n Knall, keine Dinos, klatsch Neandertaler, zack Alexander Popow, peng Radio. So, und jetzt bringt er auf einmal, ohne Vorankündigung in der Vergangenheit, die Zeit ins Spiel. Eben von wegen, wir sind ja mal gerade ein paar Jährchen hier und noch weniger Jahre könnten wir Radiowellen oder ähnlichen Kram ins Universum senden. Da könnte es ja sein, dass es schon mal außerirdische gab, aber da gab es uns nicht. Oder wir sind vielleicht die Ersten und andere kommen noch, auf Planeten, deren Sterne noch nicht mal existieren.Und selbst wenn es welche geben würde, dann so weit weg, dass wir sie eh nicht erreichen könnten, geschweige denn in irgendeiner Form Kontakt aufnehmen. Dabei widerspricht er sich schon selber, in dem er sagt: "Der Außerirdische wäre ja auch nur ein Mensch!" Und versucht das auch noch mit diesem abgedrehten Physik-Zeug zu erklären. Ja wat denn jetzt?
Also wer solchen Theorien glaubt, der ist vermutlich auch der Meinung, die Römer wären mit der Mofa zum Mars gefahren und hätten das Marsgesicht in Stein gemeißelt, weil sie eifersüchtig auf die Ägypter mit ihre scheiß dreidimensionalen Frischhaltedreiecke waren. Und dass es im Gliese 581 System eben den einen oder anderen potentiellen erdähnlichen Kandidaten gibt, wird auch mal fix unter den Teppich gekehrt, oder wie?
Aber das ist ja auch alles irrelevant. Jeder vernünftige Mensch, der schon mal Since-Fiction gesehen hat, der weiß doch dass es Außerirdische gibt. Und mal sehen die aus wie Menschen, mal nicht. Aber wat viel wichtiger is - jetzt mal so abgedrehte Sachen aus Star Trek, wie Sternenzeit und eingepflanzten Universalkommunikator weggelassen, das sind ja richtig abgedrehte Klamotten - egal wie lange lange der Planet von so einem Außerirdischen um seine Sonne kreist, die Zeit wird nach der Erdzeit berechnet. Wenn es hier bei einer Since-Fiction Doku aus den siebzigern um das Jahr 1953 geht, dann ist beispielsweise auf irgendeinem Planeten von Alpha Centauri auch 1953, selbst wenn der Planet seit seiner Entstehung nur 255 Tage braucht um einmal um seine Sonne zu gurken. Ein Jahr bleibt ein Jahr. Das weiß der Typ von der Erde genauso gut, wie der Freak von Außerhalb. Weil der eben weiß, das Zeit relativ ist. Und da schließt sich auch der Kreis.
Nebenbei noch mal eingeworfen, wenn der Außerirdische sprechen kann, dann tut er das meistens auch auf deutsch. Darüber würde ich auch mal nachdenken lieber Harry. Die können nämlich jede Folge von "Lesch Kosmos" verstehen und wenn sie anrufen, dann isset zu spät, dann geht der schwatte Stuhl aber wat auf Reisen!
So und nun zurück in die Vergangenheit, aber nur zum Anfang dieser Theorie, die ich hier eigentlich erklären wollte. Die einfachste und doch beste Theorie. Die Kirchnersche-Schinder-Kommunikations-Unbeweglichkeits-Gleichzeitigkeitstheorie. Die ist so simpel, die kapiert sogar ein Schimpanse. Also, eine Freundin von mir wohnt in Sydney, sprich Australien oder eben am Arsch der Welt. So! Und wenn ich mit der über das Internet kommuniziere, dann sitze ich hier und sie dort. Wir bewegen uns nicht. Nix Cessna und "Hai gib ihm Lichtgeschwindigkeit!". Ja und ich sach dann: "Guten Abend!", und sie antwortet nur wenige Sekunden später mit: "Guten Morgen!" Ich lebe quasi am Samstag Abend und freu mich auf 'nen lustigen Ausflug inne Kneipe, während meine Kollegin mit mir aus der Zukunft, zehn Stunden weiter am Sonntag Morgen, kommuniziert und einen dicken Kopp hat.
Tja, und jetzt kommst du und hilf mir mal dabei dem Kollegen zu erklären, wie ich mittags definieren soll?! Gut, Mitternacht ist Mitternacht, das lässt sich nicht umstoßen. Da geht der Tag aus der Vergangenheit in den nächsten zukünftigen Tag über. Das ist hier so, das ist in Australien so und auf dem Aldebaran ist das auch so. Bei letzterem sogar egal mit welcher Theorie. Entweder ist dort der nächste Tag nach unserem Zeitsystem oder nach seinem eigenen. Das ändert nicht mal was.
Und auch eines ist sicher, wenn ich noch wach bin ist heute und wenn ich aufstehe, ist morgen. Dabei ist es mir egal, ob ich um 23:00 Uhr oder um 3:00 ins Bett gehe und dann um 7:00 Uhr oder um 13:00 Uhr aufstehe. Heute ist vor dem Bett, morgen danach. Und erst dann ist Morgen heute und Heute gestern.
Was auch noch sicher ist, für den Engländer ist um 17:00 immer Tea Time. Allerdings gibt es da auch ein Problem, in England wird es niemals 17:00 Uhr werden. Aber das ist mir doch zuuuu abgedreht, die teilen den 24 Stunden Tag ja in zwei halbe zwölf Stunden Tage auf. Sowat passiert, wenn man auf 'ner Insel wohnt. Also Augen auf beim Insel Kauf, falls man mal sechs Richtige inne Täsch hat.
Und auch eines ist sicher, wenn ich noch wach bin ist heute und wenn ich aufstehe, ist morgen. Dabei ist es mir egal, ob ich um 23:00 Uhr oder um 3:00 ins Bett gehe und dann um 7:00 Uhr oder um 13:00 Uhr aufstehe. Heute ist vor dem Bett, morgen danach. Und erst dann ist Morgen heute und Heute gestern.
Was auch noch sicher ist, für den Engländer ist um 17:00 immer Tea Time. Allerdings gibt es da auch ein Problem, in England wird es niemals 17:00 Uhr werden. Aber das ist mir doch zuuuu abgedreht, die teilen den 24 Stunden Tag ja in zwei halbe zwölf Stunden Tage auf. Sowat passiert, wenn man auf 'ner Insel wohnt. Also Augen auf beim Insel Kauf, falls man mal sechs Richtige inne Täsch hat.
Ich hab das ganze auch noch mal mit den althergebrachten Begriffen versucht zu analysieren, aber da bin ich richtig gescheitert.
Also früh morgens, morgens, vormittags, mittags, nachmittags, früh abends, abends, spät abends, nachts, spät nachts. Denn irgendwie ist früh morgens von 4:00 Uhr bis 8:00 Uhr, morgens von 6:00 Uhr bis 10:00 Uhr, vormittags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr, mittags um 12:00 Uhr (aber ja auch... egal! Siehe oben.), nachmittags von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr, früh abends von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr, spät abends von 20:00 Uhr bis 24:00 Uhr, nachts von 23:00 Uhr bis 3:00 Uhr und spät nachts von 2:00 bis 5:00 Uhr.
Da stimmt doch wat nicht?! Die ganze Scheiße kannste weg schmeißen. Ich hab meinem Kollegen ja noch die Theorie von der Gleitzeit erklärt. Aber relativ gesehen, ist die auch nur ein Notbehelf. Zeit ist und bleibt relativ. Und weil das so ist, höre ich jetzt in der Gegenwart auf und widme mich der Zukunft. Wenn du das gelesen hast, dann ist es allerdings schon die Vergangenheit.
Nebenbei, wer jetzt denkt: "Dem Schinder Onkel pinn ich ein, ich guck bei Wikipedia, die wissen allet!" Geschissen! Die sind sich da nämlich auch nicht wirklich eins. Die kommen gleich mit so abgefahrenen Sachen, wie: "Der Zeitpunkt des astronomischen Mittags, der wahre Mittag, also 12h wahre Ortszeit, hängt zum einen vom Standort und dessen geografischer (genauer: astronomischer) Länge ab, zum anderen ist bei der Berechnung die Zeitgleichung (ein Effekt aufgrund der Ekliptikschiefe und der Ellipsenform der Erdbahn) zu berücksichtigen." <--- Ernsthaft von Wiki geklaut!
Und ich hab ein am Kopp? Is klar!
Also früh morgens, morgens, vormittags, mittags, nachmittags, früh abends, abends, spät abends, nachts, spät nachts. Denn irgendwie ist früh morgens von 4:00 Uhr bis 8:00 Uhr, morgens von 6:00 Uhr bis 10:00 Uhr, vormittags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr, mittags um 12:00 Uhr (aber ja auch... egal! Siehe oben.), nachmittags von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr, früh abends von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr, spät abends von 20:00 Uhr bis 24:00 Uhr, nachts von 23:00 Uhr bis 3:00 Uhr und spät nachts von 2:00 bis 5:00 Uhr.
Da stimmt doch wat nicht?! Die ganze Scheiße kannste weg schmeißen. Ich hab meinem Kollegen ja noch die Theorie von der Gleitzeit erklärt. Aber relativ gesehen, ist die auch nur ein Notbehelf. Zeit ist und bleibt relativ. Und weil das so ist, höre ich jetzt in der Gegenwart auf und widme mich der Zukunft. Wenn du das gelesen hast, dann ist es allerdings schon die Vergangenheit.
Nebenbei, wer jetzt denkt: "Dem Schinder Onkel pinn ich ein, ich guck bei Wikipedia, die wissen allet!" Geschissen! Die sind sich da nämlich auch nicht wirklich eins. Die kommen gleich mit so abgefahrenen Sachen, wie: "Der Zeitpunkt des astronomischen Mittags, der wahre Mittag, also 12h wahre Ortszeit, hängt zum einen vom Standort und dessen geografischer (genauer: astronomischer) Länge ab, zum anderen ist bei der Berechnung die Zeitgleichung (ein Effekt aufgrund der Ekliptikschiefe und der Ellipsenform der Erdbahn) zu berücksichtigen." <--- Ernsthaft von Wiki geklaut!
Und ich hab ein am Kopp? Is klar!
Wird Zeit ein Bier zu trinken. Prost! <--- Abends geschrieben, vormittags veröffentlicht... ;)
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