Die Frage wie und warum komme ich hierher, ist da schon eher von ereignisreicher Brisanz und mithin auch das reinste Kuriositäten-Kabarett.
So bin ich vorgestern nach ereignisreichem Tagesgeschehen, auf meiner viel zu kleinen aber dennoch wohl in dieser Fallkonstruktion gemütlichen, Couch abgenippelt. Nur um nach viel zu kurzem Besuch des imaginären Traumlandes wieder aus jenem herausgerissen zu werden. Ein Geschrei des des Wahnsinns, ja, ein Aufstand der Ruhe vermischte sich mit dem, was ich noch Sekunden zuvor als die eigentliche Realität wahrnahm. Irgendwer wollte Irgendwen oder auch irgendwas in seine Bestandteile seiner Herkunft zerlegen. Daher war ich auch gehirnlich für mehrere Millisekunden, wenn nicht sogar ganzzahlige Sekunden, nicht in der Lage, zu begreifen, ob es sich um Fiktion oder Realfiktion handelte. Doch egal in welcher Dimension ich mich auch immer bewegte, ich war zu neugierig und wollte nun das akustisch nicht recht verarbeitete visuell begutachten. Also entsprang ich meinem Notlager und irrte, sichtlich ziemlich verstrahlt, zum offenen Fenster meiner Behausung.
Ich brauchte dafür eine kurze Weile, da mich der viel zu kalte, bald eisige Luftzug davon abhielt, zügig voran zu kommen. "Welcher Idiot hatte denn das Fenster bei diesem Wetter aufgelassen", fragte ich mich selbst und mir bewusst werdend, dass es nur die einzige, halbwegs dem Menschengeschlecht angehörende, Person, die Momentan in diesem Unterstand wohnte gewesen sein konnte. Also ich selbst.
Doch dann schaffte ich es dennoch und mich traf alsbald der heilige Blitz der unverformten Gleichschenkligkeit. Da stand wirklich, ich hab gar keine Worte, es stand eine mindestens... also von den Ausmaßen her würde ich sagen, ein sprechender Klumpen, also politisch korrekt eine sprechende Klumpin, vor meinem Haus. Eine Klumpin gewandet wie Frau Flodder aus Holland höchstpersönlich.
Und anbei schleifte sie ein Tier hinter sich her. Ich war mir nicht sicher, was es sein sollte. Aber eine Katze oder Ratte lies sich nicht mit einer Leine führen. Allerdings war ja genau dieses das Problem. Dieses etwas, lies sich nicht führen und sie, also der Klumpen im weiblichen Menschengeschlecht, stieß immer mehr und immer schlimmere Hasstiraden dem kleinen Wesen entgegen.
Die Situation tat mir leid. Ich war zwar leicht angetan, weil ich Worte vernahm, die ich bisher auf meinem Lebensweg noch nie gehört hatte. Aber trotz allem überlegt ich, ob ich nicht doch irgendein Werkzeug aus der Küche holen sollte, um dem Elend ein Ende zu setzen. Doch ich bekam im gleichen Moment Zweifel. Wen sollte ich denn erlösen? Dieses kleine zerrupfte Wesen um für ihn ewigen Frieden zu schaffen oder sollte ich ihn doch von diesem flodderartigen Klumpen befreien? Ich war im Kampf mit mir selbst. Denn dann würde, in der schlimmsten Fallkonstruktion die ich mir selbstherrlich ausmalte, dieses arme, wenn auch ziemlich hässliche Wesen, sein Dasein in einem Knast für derlei alienartige Geschöpfe verharren müssen und die anderen weniger gruselig anmutenden Tiergebeine würden es vermutlich sowieso sofort auffressen.
So brach ich ab und musste einsehen, dass ich nicht das ganze Elend der Welt auf einen Schlag und nicht mal langsam beenden kann.
So bin ich vorgestern nach ereignisreichem Tagesgeschehen, auf meiner viel zu kleinen aber dennoch wohl in dieser Fallkonstruktion gemütlichen, Couch abgenippelt. Nur um nach viel zu kurzem Besuch des imaginären Traumlandes wieder aus jenem herausgerissen zu werden. Ein Geschrei des des Wahnsinns, ja, ein Aufstand der Ruhe vermischte sich mit dem, was ich noch Sekunden zuvor als die eigentliche Realität wahrnahm. Irgendwer wollte Irgendwen oder auch irgendwas in seine Bestandteile seiner Herkunft zerlegen. Daher war ich auch gehirnlich für mehrere Millisekunden, wenn nicht sogar ganzzahlige Sekunden, nicht in der Lage, zu begreifen, ob es sich um Fiktion oder Realfiktion handelte. Doch egal in welcher Dimension ich mich auch immer bewegte, ich war zu neugierig und wollte nun das akustisch nicht recht verarbeitete visuell begutachten. Also entsprang ich meinem Notlager und irrte, sichtlich ziemlich verstrahlt, zum offenen Fenster meiner Behausung.
Ich brauchte dafür eine kurze Weile, da mich der viel zu kalte, bald eisige Luftzug davon abhielt, zügig voran zu kommen. "Welcher Idiot hatte denn das Fenster bei diesem Wetter aufgelassen", fragte ich mich selbst und mir bewusst werdend, dass es nur die einzige, halbwegs dem Menschengeschlecht angehörende, Person, die Momentan in diesem Unterstand wohnte gewesen sein konnte. Also ich selbst.
Doch dann schaffte ich es dennoch und mich traf alsbald der heilige Blitz der unverformten Gleichschenkligkeit. Da stand wirklich, ich hab gar keine Worte, es stand eine mindestens... also von den Ausmaßen her würde ich sagen, ein sprechender Klumpen, also politisch korrekt eine sprechende Klumpin, vor meinem Haus. Eine Klumpin gewandet wie Frau Flodder aus Holland höchstpersönlich.
Und anbei schleifte sie ein Tier hinter sich her. Ich war mir nicht sicher, was es sein sollte. Aber eine Katze oder Ratte lies sich nicht mit einer Leine führen. Allerdings war ja genau dieses das Problem. Dieses etwas, lies sich nicht führen und sie, also der Klumpen im weiblichen Menschengeschlecht, stieß immer mehr und immer schlimmere Hasstiraden dem kleinen Wesen entgegen.
Die Situation tat mir leid. Ich war zwar leicht angetan, weil ich Worte vernahm, die ich bisher auf meinem Lebensweg noch nie gehört hatte. Aber trotz allem überlegt ich, ob ich nicht doch irgendein Werkzeug aus der Küche holen sollte, um dem Elend ein Ende zu setzen. Doch ich bekam im gleichen Moment Zweifel. Wen sollte ich denn erlösen? Dieses kleine zerrupfte Wesen um für ihn ewigen Frieden zu schaffen oder sollte ich ihn doch von diesem flodderartigen Klumpen befreien? Ich war im Kampf mit mir selbst. Denn dann würde, in der schlimmsten Fallkonstruktion die ich mir selbstherrlich ausmalte, dieses arme, wenn auch ziemlich hässliche Wesen, sein Dasein in einem Knast für derlei alienartige Geschöpfe verharren müssen und die anderen weniger gruselig anmutenden Tiergebeine würden es vermutlich sowieso sofort auffressen.
So brach ich ab und musste einsehen, dass ich nicht das ganze Elend der Welt auf einen Schlag und nicht mal langsam beenden kann.
Doch als ich noch der Verfassung treu, aber diese auch halb verloren an diesem Tag, viel zu früh vor diesem, mich der Kälte wegen und dem vorangegangenen Ereignis zittern ließ, bemerkte ich eine leichte Flatulenz meinem verschlafenen Körper entschwinden. So wendete ich mich der grauseligen Wirklichkeit vor meiner Türe ab. Nahm kurzen entschlossen das Zepter der Macht in die Hand, schaltete den Fernseher damit ein und als eine weitere Welle Flatulenzen schon am Ausgang befindlich waren, entschloss ich mich ohne Umwege... ich muss dringend kacken. Ich schnappte mir noch mein Schmier-Telefon, schmiss das Zepter in die Ecke und rannte, denn es brannte, auf des Königs Thron.
Dort angekommen und Hosenbodenlos einen halben Meter herabgesetzt, wischte ich, da es ja auch ein Ort zum wischen war, auf meinem neumodernen Kommunikationsmittel herum. Wie täglich jeden Morgen, sollten es nur ein oder zwei runden des gemütlichen Kniffelns, nebenher der eigens zwangsläufigen Ausmistung werden.
Doch es schalte so rein nebenbei die Stimme, der morgendlichen Nachrichten in mein nicht ganz freiwillig selbstgewählten Aufenthaltsort und lenkte mich von einer Kniffeltaur zur nächsten immer mehr ab. Dem Herrn Jackelsons, seines Zeichens schon länger tot, sein Arzt ist nu endlich seiner ihm eigens zustehenden Strafe anhaftig geworden. "Tja, da hasse deine Scheiße du Lupenhund!", dachte ich mir, begann aber eine neue Runde der Würfelei, denn davon wird die Welt nun auch nicht in ihren Grundfesten erschüttert sein.
Ich hatte gerade eine große Straße, als mir dann aber nun doch fast die Würfel aus der App fielen. Dat kleine Ländchen Israel an seinem schön gelegenen See Genezareth is am überlegen, mal dem unnachtbarlichen Nachbar, zwei Häuser weiter, ordentlich eins vor die Runkel zu ballern, weil die Vermutung ansteht, der Sauhund von Astmamaschinewat könnte sich alsbald in nahestehender Zukunft einer Atombombe bemächtigen. "Ja scheiß dem Führer auf die Socken!", sagte ich mir durch die Blume selbst und war schon halb auf dem Weg in den Keller um mich in meiner Waschmaschine einzuschließen. Der Gedanke lag ja nahe, dass es nun direkt schon los geht, bei der Brisanz solch morgendlicher visuellen Newsletter.
Doch ach, Fehlalarm. Ich musste mich verhört haben. Denn nur drei zwölftel Minuten Später, hörte ich schon wieder friedliche Stimmen, wo es um die alltägliche Schuldenkrise des Großeuropäischen Reichs ging. Also das seit einiger Zeit, das Frühlings-, Sommer- und Herbstloch stopfende Thema, wo man eh denkt, man sitzt auf einem Karussell und der "Mann zum Mitreisen" ist in seiner Steuerkiste nach einer lustigen Pulle Schnaps eingepennt.
Nun denn, ich startete abermals eine weitere Runde der Kniffelkunst, in der Hoffnung, endlich einen der Ersten vom Thron zu stürzen, als sich die unglaublich wichtige Nachricht von der Einkerkerrisierung des jackelonischen Kurpfuschers wiederholte.
Dort angekommen und Hosenbodenlos einen halben Meter herabgesetzt, wischte ich, da es ja auch ein Ort zum wischen war, auf meinem neumodernen Kommunikationsmittel herum. Wie täglich jeden Morgen, sollten es nur ein oder zwei runden des gemütlichen Kniffelns, nebenher der eigens zwangsläufigen Ausmistung werden.
Doch es schalte so rein nebenbei die Stimme, der morgendlichen Nachrichten in mein nicht ganz freiwillig selbstgewählten Aufenthaltsort und lenkte mich von einer Kniffeltaur zur nächsten immer mehr ab. Dem Herrn Jackelsons, seines Zeichens schon länger tot, sein Arzt ist nu endlich seiner ihm eigens zustehenden Strafe anhaftig geworden. "Tja, da hasse deine Scheiße du Lupenhund!", dachte ich mir, begann aber eine neue Runde der Würfelei, denn davon wird die Welt nun auch nicht in ihren Grundfesten erschüttert sein.
Ich hatte gerade eine große Straße, als mir dann aber nun doch fast die Würfel aus der App fielen. Dat kleine Ländchen Israel an seinem schön gelegenen See Genezareth is am überlegen, mal dem unnachtbarlichen Nachbar, zwei Häuser weiter, ordentlich eins vor die Runkel zu ballern, weil die Vermutung ansteht, der Sauhund von Astmamaschinewat könnte sich alsbald in nahestehender Zukunft einer Atombombe bemächtigen. "Ja scheiß dem Führer auf die Socken!", sagte ich mir durch die Blume selbst und war schon halb auf dem Weg in den Keller um mich in meiner Waschmaschine einzuschließen. Der Gedanke lag ja nahe, dass es nun direkt schon los geht, bei der Brisanz solch morgendlicher visuellen Newsletter.
Doch ach, Fehlalarm. Ich musste mich verhört haben. Denn nur drei zwölftel Minuten Später, hörte ich schon wieder friedliche Stimmen, wo es um die alltägliche Schuldenkrise des Großeuropäischen Reichs ging. Also das seit einiger Zeit, das Frühlings-, Sommer- und Herbstloch stopfende Thema, wo man eh denkt, man sitzt auf einem Karussell und der "Mann zum Mitreisen" ist in seiner Steuerkiste nach einer lustigen Pulle Schnaps eingepennt.
Nun denn, ich startete abermals eine weitere Runde der Kniffelkunst, in der Hoffnung, endlich einen der Ersten vom Thron zu stürzen, als sich die unglaublich wichtige Nachricht von der Einkerkerrisierung des jackelonischen Kurpfuschers wiederholte.
Da hab ich meine Kniffelrunde mit einem Wisch beendet, wischte mir auch sonst alle Sorgen vom Leib und rundherum um den braunen Salon in aller Seelenruhe ab. Ging dann schnurstracks ins Wohngemach und dachte bei mich selbst: "Schinder, wat tuste, die tun doch auch alle nix?!" Und zack, da sprang et mir wie Schuppen vom ungewaschenen Kopp. Ich schreib Blog, ich hab zwar überhaupt gar keine Ahnung, aber wenn die eklatante Wichtigkeit von der Schuldlichsprechung von irgend so einem Pillendreher im amerikanisierten Indianerland mehr Gehör bekommt, als die Ankündigung eines eventuell letzten bevorstehenden Weltkrieges, von den drei durch Nostradamus angekündigten, dann, ja dann kann ich doch auch einfach mal meinen geistigen Dünnschiss in die Welt senden. Viel Zeit bleibt ja eventuell auch nicht mehr.
Nun ja, ich bin dann erst heute fertig geworden mit dieser literarischen Vollführung meines Tuns, weil gestern gab's noch Spontan ein Kaffeekränzchen und bevor et Kriech gibt, dachte ich mir, scheiß drauf.
hallo schinder onkel. in deinem gehirn scheint eine gute party abzugehen. welche drugs braucht man dafür? hehe aber die nachrichten von vorgestern stimmen, ich dachte mir das auch schon. bin gespannt was als nächstes kommt und bleibe dran.
AntwortenLöschenmfg holger