Mittwoch, 7. Dezember 2011

Menschen ohne Facebook ohne Zukunft

Heute beschäftige ich mich mit einer Materie, die bald 1.000.000.000 Menschen direkt in den Wahnsinn treiben könnte. Im Gegensatz zu meinem letzten Bericht, dem Tatsachenbericht über meine Reise durch die Zeit auf der Suche nach der Käsequantenmechanik, bleibe ich heute einfach mal vor dem Rechner und mache es nur hypothetisch. Es steckt mir nämlich immer noch in den Knochen, dass ich durch dieses Zeitparodoxon im Grunde das Universum im Allgemeinen und die Menschheit insbesondere Erschaffen habe. So was muss mir ja nicht schon wieder passieren.

Folgende Fiktion, angelehnt an eine Serie aus einem bekannten Nachrichtensender, die es mit jeder Dauerwerbesendung aufnehmen kann, widmen wir uns heute der Frage, was passiert wenn es Facebook plötzlich nicht mehr gibt. Und viel wichtiger, was passiert danach mit einem siebtel der Menschheit?
Wir denken uns einfach, der vermeintlich angekündigte Angriff von Anonymous am 5.11.2011 hätte wirklich stattgefunden in Form einer DDoS Attacke. Völliger Klimbim, aber nur mal für Spaß! Klimbim, weil ist ja nicht irgendein zehn Jahre alter Server in Timbuktu oder eine Karre von Visa, Mastercard sowie PayPal, die es nicht mehr so dicke haben seit der Finanzkrise um ihre Server zu schützen.
Um das alles auf die Spitze zu treiben gibt es natürlich überhaupt keine anderen sozialen Netzwerke. Mal abgesehen davon dass die eh ein Nischendasein führen. Und es ist dann eh immer schwierig, wenn man bspw. gerade auf StudiVZ ist und seine Ex-Freundin beleidigen will, diese aber nur auf Wer-kennt-wen herumgeistert. Das macht ja irgendwo keinen Sinn.
Na gut, ich hab gelogen, ein soziales Netzwerk wird es doch geben, aber auch nur als Randerscheinung. Eigentlich die beste Lösung für die reale Welt, aber für diese Hypothese hier total unwichtig und nur ein Lückenfüller.

Also pass up, et geht quasi los. Aber nicht direkt, sondern, wir sind ja witzig und fangen kurz vor dem Ereignis an, um die, vielleicht nicht vorhanden, Dramatik zu steigern. Wat weiß ich denn auch? Ich schreib die Scheiße hier schließlich, wie sie gerade aus den krummen Fingern kommt. Als wenn ich mir da wirklich Gedanken drum machen würde.

Also, es ist kurz vorm Dicken, die ganze Facebook Gemeinde sitzt gemütlich süchtig wie jeden Tag vor dem schäbig blau-weißen Bildschirm. Der eine zockt noch gemütlich seine ganzen tiefgründigen Spiele und bettelt um Hilfe beim Rest der Gemeinde, da sowieso jeder normale Mensch den Kram schon geblockt hat, passiert nicht viel. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Musikfreaks bombardieren sich mit den neusten und ältesten Songs, die YouTube hergibt. Scheißegal, dass die meisten Anderen die das mitbekommen, eh keine Ahnung von Musik haben. Wer als erstes den Player auf YouTube ausmacht, hat nun mal verloren.
Die total Durchgedrehten posten im Abstand von nur Millisekunden irgendwelche Lebensweisheiten und ganz wichtig, die scheiß verdammten Herzchen nicht vergessen. Alleine diese Fraktion hätte schon bald die Arbeit von Anonymous unbewusst übernommen und ganz Facebook zum erliegen gebracht.
Die Weltverbesserer mit ihren Bildern von gequälten Tieren in Peking, Honduras und Koblenz bekommen eh nichts mehr mit und wollen um jeden Preis auf die Fußball Europameisterschaft in der Ukraine aufmerksam machen. Sehr noble Einstellung, wenn sie nicht gerade dabei ihr hormonverseuchtes, aus sehr unglücklichen Schweinen hergestelltes, Leberwurstbrot essen würden.
Das alle die gleiche Glücksnuss gezogen haben, wundert erst mal keinen: "Heute ist der erste Tag deines neuen Lebens!"

Und dann... Spannung baut sich auf und BAM, ein Erdbeben... Nee, nicht festhalten. So rein in Gedanken, also als Spielerei im Kopp... Jedenfalls nix geht mehr. "Die Verbindung zum Server kann nicht aufgebaut werden." Stunde Null!!! Fast eine Milliarde Menschen schaut verdutzt auf den Bildschirm vor sich und weiß nicht mehr wo Rechts und Links ist.


Eine Minute nach Facebook:

Der Windows-Nutzer haut erst mal vor den Monitor, dann tritt er vor den Tower. Er wundert sich das nix geht, hat aber wie immer keine Ahnung und es macht ihn stutzig, dass keine graue Fehlermeldung oder zumindest ein blauer Bildschirm kommt. Trotzdem ist er nicht ganz hilflos und startet den Computer, wie gewohnt, erst einmal neu.
Der Linux-Nutzer denkt sich, informiert durch heise.de: "Aha, na da hat es Anonymous wohl doch geschafft!" Schickt aber zur Überprüfung einen Ping an den Facebook-Server. Als der nicht antwortet ist ihm die Situation klar und er wirft sofort wieder seinen selbst aufgesetzten Diaspora-Server an, in der Hoffnung endlich mehr User zu bekommen und das dezentrale Netzwerk nun doch noch zum Sieg zu führen.
Der Apple-Nutzer hat noch nichts mitbekommen, da er gerade seinen wunderschön designten iMac zum zwölften mal an diesem Tage abstaubt.


10 Minuten nach Facebook:

Nachdem der Rechner vom Windows-Halbwissenden endlich wieder hochgefahren ist, ausnahmsweise mal ohne blauen Bildschirm, alle nervigen Autostartanimationen angezeigt wurden und der Virenscanner bloß zweiunddreißig mögliche Infizierungen angezeigt hat, startet er voller Hoffnung den besten aller Browser, den Internet Explorer. Doch er kann einfach nichts mit dieser Nachricht anfangen, die ihm wiederholt angezeigt wird. Woher soll der Windows-Typ auch wissen was ein Server sein soll?! Nachdem er mal vorsichtshalber an allen Kabeln gerüttelt hat, kommt er auf die Idee die interne Windows-Hilfe aufzurufen. Er könnte sich statt dessen auch mit einem Pygmäen unterhalten, was ihm vermutlich mehr bringen würde. Aber woher soll der Windows-Typ das wissen?! Langsam wird er nervös, weil er angst hat, alle neuen Meldungen bei Facebook zu verpassen und weiß bald nicht mehr, wie er sich helfen soll. Er macht aber erst einmal, was ein Windows-Nutzer immer tut... warten und doof gucken.
Der Linux-Nutzer hat die Zeit genutzt und alle seine einhundertfünfzig Programme mit zwei Mausklicks innerhalb dieser Zeit upgedatet. Nebenbei diskutiert man im Diaspora-Netzwerk über das Pro und Kontra der Operation Facebook und hat gemeinsam Angst, dass einen wohl in den nächsten Minuten eine Heerschar von  Windows-Nutzern anrufen werden.
Der Apple-Nutzer bekommt langsam auch mit, dass da irgendwas in seinen wunderschön glänzenden iMac nicht stimmt. Zwar gefällt ihm das absolut spacige Schriftbild der Fehlermeldung, aber eine Fehlermeldung auf einem total überteuerten und so perfekt designten Gerät, wofür man drei Tage vor Media Markt gezeltet hat, das kann nicht wahr sein. Der Apple-Nutzer ja nicht ganz so hilflos, nimmt sich sein neues perfekt durchgestyltes iPhone und lädt vorsichtshalber eine neue Facebook-App für schlappe 13,99 Euro aus dem iTunes-Shop herunter. Nachdem dort die selbe Fehlermeldung kommt, nimmt der Apple-Typ erst mal seinen Handstaubsauger und saugt seine Tastatur ab, da ihm gerade ein Fusel darauf gefallen ist.


Eine Stunde nach Facebook:

Der Windows-Abstürzler ist zwar ans Warten gewöhnt, aber nach einer Stunde ist er der Verzweiflung nahe zu viel auf Facebook zu verpassen und tut was ein Windows-Hilfloser tun muss. Er ruft einen Kollegen an. Leider auch einen Windows-Nutzer. Immerhin war dieser vorher so schlau, jemanden anzurufen, der sich damit auskennt. Genau, einen Linux-Freak. Jetzt versuchen allerdings Beide zu entschlüsseln, was dieser "ihnen" sagen wollte. "Die Server von Facebook sind von Anonymous gehackt bzw. mit einer DDoS Attacke down geschickt worden! Das ganze hätte man auch simpel über Google, diese Seite, wo man alle Informationen über euch Idioten herausbekommt, erfahren können" Server? Anonymous? Gehackt? DDoS Attacke? Down geschickt? Google kennt Informationen von einem und es gibt da mehr als Tittenbilder? Beide Windows-Nutzer sind total überfordert mit diesen neuartigen Informationen und auch geschockt darüber, was Google alles können soll. Da nun ein paar Millionen Windows-Nutzer nervös telefonieren, bricht das komplette Festnetz-System der Erde zusammen und sie sitzen wieder alleine ohne Hilfe vor ihren Rechnern ohne irgendwas verstanden zu haben.
Die Linux-User sind total genervt und hocherfreut, dass das Festnetz endlich komplett zusammengebrochen ist. Im Diaspora-Netzwerk wird nun eifrig darüber diskutiert, dass, sobald die Piratenpartei an der Macht ist, als erstes endlich ein Führerschein für Computer eingeführt wird. Man beginnt daraufhin direkt gemeinsam ein geeignetes Tool zu programmieren.
Nachdem der Apple-Fraggle seinen herrlichen iMac nun noch mal gründlich poliert hat, bekommt er es langsam mit der Angst zu tun auf Facebook die neusten Apps zu verpassen. Er braucht jetzt dringend Hilfe und ruft den Apple-Service für nur 3,99 Euro die Minute an. Natürlich mit seinem iPhone über das mobile Netz. Dass das Festnetz nicht mehr funktioniert, hat er gar nicht mitbekommen, da es einfach kein stylisches Telefon von Apple gibt. Leider kann er dem Service-Mitarbeiter nur erklären, dass sein iMac nicht mehr so schön und toll aussieht wie sonst, das Problem näher eingrenzen vermag er nicht. So sagt ihm der Mitarbeiter, dass er ihm einen Techniker vorbeischickt, der das Problem vor Ort lösen wird. Allerdings könnte es etwas dauern, da wohl viele derzeit ein Problem mit dem schicken Aussehen ihres iMacs haben. Für den Fall der Fälle wird er dem Techniker ein schnittiges iBook mitgeben, auch nur doppelt so teuer wie ein normaler Laptop und dafür sogar nur halb so schnell. Für Apple Kram also förmlich ein Schnäppchen.


Ein Tag nach Facebook:

Da der Windows-Nixkönner keine Hilfe mehr bekommt und er noch stundenlang auf "neu laden" in seinem Super-Browser geklickt hat, tut er das Einzige was ihm als letzten Lösungsweg übrig bleibt. Eine Sache die zumindest in den Grundzügen fast jeder Windows-Nutzer kann. Format:C! Und auch schon nach dem dritten Anlauf hat er Windows ohne Bluescreen auf dem Computer. Danach sucht er sich alle Servicepacks zusammen und installiert zusätzlich die nur 2.153 Updates manuell. Weitere Stunden vergehen mit endlosen Installationsbalken vor den Augen, in denen CD's mit verschiedensten, meist teuren und eben so sinnlosen Programmen wie bei einem Diskjockey gewechselt werden. Und die dann noch fehlende Software aus den unterschiedlichsten und eben so unsicheren mit Spyware verseuchten Quellen werden fix heruntergeladen und genauso mühsam auf die Festplatte gekloppt. Nachdem dann alles so halbwegs stabil läuft und die vermeintlich richtigen Treiber zusammenpassen, sieht alles so aus wie vorher und ist auch genauso langsam. Also erst Mal noch gute zwei Stunden die Festplatte defragmentieren. Danach ist eine frustrierte Nacht ohne Schlaf überstanden, mit dem Ergebnis das Facebook zu allem Erstaunen immer noch nicht geht. Der Windows-Nutzer hat aber nicht mal viel Zeit darüber nachzudenken. Denn ihm fällt auf, dass all seine Daten wie Bilder, Musik, Videos und Dokumente verschwunden sind. Er hat einfach vergessen, dass er zu dumm ist, seine Festplatte zu partitionieren und alles einfach in eigene Dateien abgelegt hatte. So kann er sich also daran machen, soweit möglich, alle Daten wieder zusammen zu tragen, womit er mindestens eine Woche lang beschäftigt sein wird.
Der Linux-Freak hat, nachdem man gemeinsam ganz fix dieses Computer-Führerschein Programm fertiggestellt hat, aus Langeweile noch eben ein Steuerprogramm geschrieben, mit dem es ihm gelingt über das Heimnetzwerk seine Kaffeemaschine zu steuern. Danach geht er gemütlich ins Bett, im Wissen, dass er am nächsten Morgen frischen Kaffee in der Maschine haben wird. Da das Festnetz zusammengebrochen ist, hat er zudem eine geruhsame Nacht.
Bei dem Apple-Freund klingelte endlich der Techniker an der Tür. Doch ihm wird nicht geöffnet. Es gibt nun mal einfach keine schicke Klingel von Apple und somit existierte eben auch keine in diesem Haushalt. Nachdem ihn dann der zur Hilfe geeilte per iPhone erreicht hat, schaute man sich das Problem gemeinsam an. Man bewundert gemeinsam die hervorragend aussehende Fehlermeldung mit dem perfekten Schriftbild auf dem gestochen scharfen Display, die allerdings immer noch nicht so ganz in das perfekte Bild des Ganzen passen wollte. Nach Minuten der fassungslosen Bewunderung für dieses wirklich perfekte Design, kommt man gemeinsam nur zu einem Schluss: Das iBook muss her, eine andere Lösung kann es einfach nicht geben. Doch nachdem dieses in Windeseile gestartet ist, gibt es auch hier die gleiche Ansicht zu bestaunen. Beide sind Fassungslos. Sollte ein nagelneues iBook schon einen derartigen Defekt aufweisen? Man philosophiert noch darüber, ob es nicht die beste Lösung wäre, wenn Apple nun endlich ein eigenes total schnittiges Netzwerk, nur für Apple-Jünger konstruieren sollte. Man ist sich sicher, mit einem absolut überteuerten Monatsbeitrag müsste dieses zu schaffen sein. Aber das naheliegende Problem kann der Techniker auch nicht aus der Welt schaffen. Beide spielen dann noch einige Runden Angry Birds auf ihren superhübschen iPads und dann geht der Techniker auch wieder, nachdem er dem Apple-Spinner natürlich noch das iBook kostenungünstig verscherbelt hat.


Eine Woche nach Facebook:

Der Windows-Typ hat es geschafft, seinen PC wieder zu 79% auf den alten Stand zu bringen. Da er immer noch keine Ahnung von Partitionstabellen hat, wird ihm vermutlich in nächster Zeit der gleiche Spaß passieren, aber das weiß er ja heute noch nicht. Nachdem er zudem in dieser Woche wiederholte Male versucht hatte, sich wieder und wieder bei Facebook einzuloggen, kann er zusätzlich zu seinen Anstrengungen noch vier Selbstmordversuche verbuchen. Geklappt haben diese allerdings nicht, da er sich am Fensterrahmen aufhängen wollte und dieser immer wieder abgestürzt ist (Achtung: Wortwitz!).
Der Linux-Wahnsinnige hat mittlerweile seine komplette Bude verkabelt und für alle Geräte ein Steuerungsprogramm geschrieben. Nun kann er sich auch föhnen oder Suppe kochen ohne auch nur einmal von einem seiner fünf Computer wegzumüssen. Beim Diaspora-Netzwerk gibt es zwar immer noch nicht mehr Nutzer, da sich niemand für Sicherheit im Internet interessiert. aber der Linux-Wemser war schon immer ein merkwürdiger Kauz und somit stört ihn der Rest der Welt auch nicht sonderlich.
Der Apple-Fanatiker kommt ebenso wenig dazu überhaupt eine Minute an Facebook zu denken, da er nun so viele Geräte zuhause hat, dass er aus dem Staunen und Putzen fast nicht mehr herauskommt. Er weiß zwar mit allem nichts so richtig anzufangen, dafür sehen die Klamotten ja immerhin mehr als geil aus, so seine Meinung.


Einen Monat nach Facebook:

Nach einem Monat tritt immer noch keine Verbesserung der Sachlage ein. Facebook bleibt stumm! Alle auf ihre Art versuchen damit umzugehen. Als aber jeder bei Ebay seinen kompletten Ramsch verkauft hat, selbst dem hartgesottenen Linux-Psycho keine Idee mehr kommt, was man noch gemeinsam im Internet programmieren kann, es bei Google nichts neues mehr zu entdecken gibt und das Ende des Internets für jeden sichtbar ist, passiert es. Die größte Errungenschaft des angehenden 21. Jahrhunderts wird aus Mangel an Nutzern abgeschaltet. Ende, aus, Nikolaus.
Die mittlerweile sehr verwirrten und verwahrlosten Menschen, egal welcher Computer-Religion sie angehörten, rennen verwirrt auf die Straße und treffen sich in den nahegelegenen Parks um Ringelpiez mit Anfassen um die überall gelegten Feuer zu tanzen.
Da bricht plötzlich auf der ganzen Erde der Himmel auf und es erscheinen überdimensionale Raumschiffe. Alle denken sofort, dass können nur die Gliesemonauten vom Gliese 581g sein, über die schon der große Schinder aufgeklärt hatte und endlich würde das Geheimnis um sie gelüftet. Doch Pustekuchen, den Gliesemonauten wären nie so unvorsichtig und zudem so unspektakulär angeschissen gekommen.
Unter den Raumfahrzeugen leuchten plötzlich riesige Hologramme auf. Ein "Gefällt mir" Button mit der obligatorischen "Daumen hoch" Hand ist zu erkennen. Dann donnerte eine Ansprache los, die es in sich haben sollte. "Unendliche Weiten..." Ne Quatsch, der Mist wäre zu abgedroschen. Die Stimme ist den meisten Facebook-Nutzern jedoch bekannt, es ist Mark Shuttleworth, der angebliche Erfinder von Facebook. Nachdem er alle Menschen begrüßt hat, fängt er an aufzuklären. Schon seit Jahren wurde die Erde beobachtet. Und seit den 1960er Jahren langsam darauf vorbereitet, dass es noch mehr Leben im All gibt. Nämlich mit der angeblichen Since-Fiction Serie Star Trek, bei der es sich eigentlich um eine fiktive Aufklärungs-Doku handelt. Die Beweise liegen auf der Hand. So hießen die Photonentorpedos "Mark", von den Raumschiffen konnte man sich nicht nur beamen, sondern auch mit einen Shuttle fliegen und jedes Lebewesen war was wert, im englischen eben "worth". Also war der Name Mark Shuttlewort in fast jeden Teil deutlich zu erkenne, auch wenn er versteckt war.
Jedenfalls outete er sich als großer Anführer, und nun kommt's, der Keplerianer vom Kepler 22b. Dem Planeten aus dem Kepler 22 System, den die dösigen Astronomen schon seit 2009 in Verdacht hatten, dass es dort Leben geben könnte, da er so unglaublich Erdähnlich daher kam.
Weiter geht es mit einigem uninteressanten Geschwurbel über die Anfänge von sozialen Netzwerken, bis er endlich zum Punkt kommt. Facebook wurde nur dazu erschaffen, einen Teil der bald übervölkerten Erde nach, den um einiges größeren Planeten, Kepler 22b zu holen. Prädestiniert dazu sind aber nur Menschen, die sich einen Großteil ihrer Frei- und natürlich auch Arbeitszeit mit total unsinnigen Sachen beschäftigen, wie sie es bei Facebook eben tun. Denn auf Kepler 22b, sitzt man nicht mehr vor primitiven Dingen wie Computern. Dort wird man direkt mit dem Gehirn an ein überall präsentes Über-Facebook angeschlossen.
Im ersten Moment machte dies den Menschen Angst, doch es kam der Umschwung sogleich. Denn aus genau diesem Grunde, wurde schon vor fünfzig Jahren die Arbeit dort abgeschafft. Nachdem Mark noch kurz darüber aufklärt, dass es so einen Schwachsinn wie Anonymous gar nicht gibt und es alleine ein Trick von den Keplerianern gewesen sei, stellt er eine Umfrage auf die Hologramübertragung, mit dem Inhalt, ob man nun direkt mitkommen möchte. Einige sind zwar kurz davor laut "Hans Sarpei", "Der Gerät" oder "Hitler, kann das sein?" zu rufen, doch ihre Stimmen verstummen, als die Mehrheit aus tiefster Kehle "Gefällt mir" schreit.
So werden knapp eine Milliarde Menschen innerhalb von wenigen Minuten auf die Raumschiffe gebeamt und quasi direkt zur Installationsstation der Implantate weitergeleitet.
Der Windowsianer kapiert wie immer nix, hofft aber, dass das Implantat nicht abstürzen wird.
Der Linuxianer lässt sich einen Schaltplan geben um die Technik zu verstehen.
Der Appleianer freut sich endlich mit einem abgespaceten Stück Technik  komplett verbunden zu sein.

So fliegen die Raumschiffe mit einem siebtel der Menschheit an Bord von dannen und nun leben alle wieder Glücklich in ihrer Facebook Welt, mit noch mehr bekloppten Nutzern, die den ganzen Tag um so mehr sinnlose Scheiße miteinander teilen... direkt und ohne Umwege aus ihrem Gehirn.

Tja, das war alles nur Hypothese und Fiktion, aber aufgepasst, denn genau so hätte es am 05.11.2011 ausgehen können, nur einige Tage vor Karnevalsbeginn und dann hätten wir die Scheiße am Arsch gehabt. Also Augen auf im Facebook Rausch!!!

Tüss für heute! Ach ne, nachher gibts noch wat mit Sex!

PS: Wat keiner gemerkt hat, Mark Shuttleworth ist gar nicht der Erfinder von Facebook, sondern der Sponsor von Linux Ubuntu. Der andere ist Mark Zuckerberg. Kann ja mal passieren, wenn die alle gleich heißen. Außerdem ist mir der Shuttleworth eh sympathischer und war auch der erste Afronaut im All, da passt's doch sowieso besser. ;) Eh allet Fiktion, scheiß drupp!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen